Stefan-Brüne-Wonner, Vorsitzender der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, zu den Qualitätseinschränkungen des Busverkehrs ab 1. August 2010.
Mit Verwunderung hat der Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Kreistag, Stefan Brüne-Wonner, ein Schreiben der Landkreisverwaltung zum Busverkehr im Landkreis aufgenommen. Darin teilte der Landrat den Mitgliedern des Kreistages mit, dass mit dem Fahrplanwechsel am 1. August 2010 eine Reihe von Abweichungen vom Nahverkehrsplan wirksam geworden seien.
Verabschiedung Kulturleitsätze Landkreis Harz - Tagesordnungspunkt 22 : 537/2010
Leitlinien von allen demokratischen Fraktionen getragen -Bekenntnis zur Erhaltung aller Kultureinrichtungen im Landkreis - einschließlich Theater
Erklärung von Stefan Wonner, Fraktionsvorsitzender der bündnisgrünen Kreistagsfraktion:
Die Kulturleitlinien sind intensiv in den Ausschüssen beraten worden. Kulturelle Einrichtungen und Kulturschaffenden wurden schriftlich und im Rahmen einer Anhörung aufgefordert Stellung zu beziehen. Entstanden ist ein Papier das im Bildungsausschuss von allen demokratischen Fraktionen getragen wird.
Informationen sollten einfach, zielgenau und gut aufgearbeitet für jeden zu finden sein.
Liste aller Harzer Naturdenkmäler bald im InternetNeben den verabschiedeten Kulturleitlinien des Landkreises Harz (Volksstimme berichtete), gab der Kreistag auch seine Zustimmung für eine weitere Initiative des Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.
Mit 2,5% der Stimmen wurde der Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Ulrich-Karl Engel, am 11. April 2010 in den neuen Stadtrat der Einheitsgemeinde Blankenburg gewählt. Er hat sich dort mit der CDU, FDP und der Wählervereinigung "Die Derenburger" zur stärksten Fraktion des Stadtrates zusammengeschlossen.
Ulrich-Karl Engel, Kreisvorsitzender der Harzer Bündnisgrünen und Kandidat für Blankenburg zur Debatte um Straßenumbennungen:
Was sich gegenwärtig in Sachsen-Anhalt ausbreitet ist wie eine ansteckende Krankheit. Land auf Land ab gibt es Meldungen, man müsse in der Folge der Gemeindegebietsreform Straßennahmen verändern. Es dürfe in allen Orten einer Einheitsgemeinde künftig keine Straße gleichen Namens mehr geben. In einer nächsten Stufe dürfen Namen der ehemals selbständigen Gemeinden, heute Ortsteile, nicht mehr als postalische Anschrift verwandt werden. Das bedeutet im Klartext, alle Bürgerinnen und Bürger des Landes leben künftig nur noch in der Einheitsgemeinde.
Geht man der Sache nach, ist die Ursache eine Mitteilung der Deutschen Post[1] in der genau das gefordert wird. Man hätte mit den kommunalen Spitzenverbänden den Grundsatz abgesprochen, die kommunale Neuordnungsmaßnahmen - man beachte die Wortwahl- nachzuvollziehen und den „gesetzlich" festgelegten Gemeindenamen als postalische Bestimmungsangabe nachzuvollziehen.
Bürgervorschlag des Radweges von Halberstadt nach Langenstein ist umsetzbar
In der Lokalausgabe der Halberstädter Volksstimme regte der Halberstädter Bürger Siegfried Sprotte am 05. Februar 2010 im Zuge der Eingemeindung des Ortsteils Langenstein in die Kreisstadt an, eine ordentliche Radwegeverbindung zwischen Halberstadt und Langenstein zu schaffen. Der Vorschlag des Landesbetriebes Bau Niederlassung West zur Landesradwegeplanung beinhaltet einen zur B81 verlaufenden straßenbegleitenden Radweg. Siegfried Sprotte dagegen hat die Idee einer Radwegeführung von der Verlängerung der Straße Brockenblick in Halberstadt, links vorbei an der Gartenanlage „Flora" in Richtung Untere Mühle in Langenstein in Weiterführung zur ehemaligen Parkgaststätte bis hin zum Pfeifenkrug ins Gespräch gebracht. Diese Idee wird auch in einer Stellungnahme der Bündnisgrünen im Landkreis Harz unterstützt. Deren Pressesprecher Mathias Fangohr: „Ein asphaltierter Weg für den Geh- und Radverkehr zwischen Feld und Wiese ist für viele stets die angenehmere Alternative zu straßenbegleitenden Fahrradwegen bei Lärm- und Abgasbelästigung durch den motorisierten Verkehr und sollte stets Vorrang haben." Weiter.....
- Es ist erstaunlich, dass er es nicht weiß / Radwegeplanung im Internet abrufbar
- Altkreis Quedlinburg war Vorreiter im Radverkehr - Harz hinter Erwartungen zurück
- Halberstadt sowie alle Städte und Gemeinden können eigen Vorschläge machen
- Vorschlag zum Langensteinradweg umsetzbar / Holtemmeradweg zur Mündung
Am Sonntag, den 31. Januar 2010 wanderten weit über 200 Bürgerinnen und Bürger in erinem Sternmarsch aus den am Harz gegenseitig aneinander grenzenden Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen auf den Brocken und verkündeten mit den 3 bündnisgrünen Bundestagsabgeordneten Undine Kurth, Katrin-Göring Eckardt und Viola von Cramin ihre Brockenerklärung - Der Harz ist bunt:
Der Harz in der Mitte Deutschlands hat eine lange Geschichte - erdgeschichtlich, kulturell, politisch.
Er hat Deutschland mit einer unmenschlichen Grenze getrennt. Aber er hat Deutschland nach Jahren der Trennung geeint. Die Menschen in den Anrainerländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen haben die Grenzen längst überwunden. Für sie ist der Harz vielfältig und bunt - landschaftlich, jahreszeitlich und auch politisch.
Auszeichnung für Peter Lehmann
Der Kreisverband gratuliert Peter Lehmann zur Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des Landes Sachsen-Anhalt, die ihm am 27. Januar 2010 im Kreistag, seiner langjährigen Wirkungsstätte, im Auftrag des Ministerpräsidenten von Landrat Dr. Ermrich überreicht wurde.
Haushaltsplan 2010: Bündnisgrüne fordern mehr Geld für Fortbildung der Mitarbeiter des Sozialen Dienstes
Auf der Harzer Kreistagssitzung am 27. Januar 2010 wurde die Haushaltssatzung, der Haushaltsplan und das Haushaltskonsolidierungskonzept des Landkreises Harz für das Haushaltsjahr 2010 beschlossen. Hierzu legte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Änderungsantrag zur Erhöhung der finanziellen Mittel für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter des Sozialen Dienstes von 8.800 auf 28.000 Euro vor und machte gleichzeitig einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung.
Auf ihrem ersten Neujahrstreffen luden kürzlich die Bündnisgrünen der Regionalgruppe Halberstadt und deren Landesvorsitzende Prof. Dr. Claudia Dalbert ins von Studenten der Hochschule Harz in Eigenregie betriebene Café Canapé und erhoben nicht nur auf das neue Jahr, sondern auch auf das diesjährige 30-jährige Bestehen der GRÜNEN das Sektglas. Trotz des runden Geburtstages zeigten sich die Bündnisgrünen keineswegs müde, sondern mit reichhaltigen Ideen. Neben zahlreichen Parteimitgliedern und Vertretern aus anderen im Stadtrat vertretenen Parteien waren auch parteilose sowie aktive Bürgerinnen und Bürger des Gemeinwesens unserer Stadt im gemütlichen Ambiente des Halberstädter Studentencafés anwesend. Die Bündnisgrünen begründeten die dortige Ausrichtung ihres Neujahrstreffens als Unterstützung für eine bessere allgemeine Wahrnehmung des aktiven Studentenlebens und der Hochschule als Standortvorteil für Halberstadt und Region.












